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KI Use Cases #14

Online-Ruf mit KI prüfen: Was findet die KI über dich und dein Unternehmen?

In zwei Minuten siehst du, was ein Kunde, ein Bewerber oder ein Verhandlungspartner findet, wenn er deinen Namen oder deine Firma in eine KI tippt. Drei Prompts zum Kopieren, mehr braucht es nicht.

Kurz erklärt

Mit drei Prompts in einer KI mit Websuche siehst du, was andere über dich und deine Firma finden: was dein Foto verrät, welche Textspuren es gibt und wie deine Firma auf einen Interessenten wirkt. Jeden Fund prüfst du über den Link selbst nach.

Zeitaufwand
ca. 10 Minuten
Schwierigkeit
Einfach
Geeignet für
Selbstständige, Geschäftsführer, Berater, Vertrieb, Personalverantwortliche
Bereich
Marketing
KI-Aufgabe
Recherche und Analyse

Warum solltest du wissen, was die KI über dich findet?

Recherche vor dem ersten Kontakt ist längst normal, nur läuft sie heute anders. Wer wissen will, mit wem er es zu tun hat, googelt nicht mehr lange, sondern fragt eine KI mit Websuche. Zwei Minuten, und aus verstreuten Fundstellen wird ein sauberes Kurzprofil.

Der Kunde, der vor dem Erstgespräch deinen Namen eingibt, macht genau das. Der Bewerber, der sich auf dich vorbereitet. Die Gegenseite in der Verhandlung. Und die unangenehme Variante: Öffentliche Infos aus Website, Profilen und Social Media sind der Rohstoff für zielgerichtete Phishing-Mails, und KI hat das Erstellen solcher personalisierten Angriffe billig und skalierbar gemacht.

Nur eine Sicht auf dieses Profil hast du selbst noch nie eingenommen: deine eigene. Das lässt sich in wenigen Minuten ändern.

Woraus setzt sich das Bild von dir zusammen?

Ein Fremder setzt sein Bild von dir aus zwei Quellen zusammen: aus dem, was deine Bilder verraten, und aus dem, was der Text über dich hergibt. Eins vorweg, damit die Erwartung stimmt: Das ist kein Scan, der dein Gesicht durchs halbe Internet jagt. Solche Bildersuchen gibt es, aber eine KI wie ChatGPT führt das nicht zuverlässig aus. Was du sichtbar machst, ist dein öffentlicher Fußabdruck, genau das, was auch die KI deines Gegenübers findet.

01 Was verrät dein Bild über dich?

Nimm ein öffentliches Foto von dir (Profilbild, Team-Seite) und lass es wie ein Fremder lesen. Nicht dein Gesicht ist der Punkt, sondern der Kontext drumherum.

Foto-Check
Analysiere dieses öffentliche Foto von mir wie ein Fremder, der mich einschätzen will. Was verrät es über meinen Arbeitsplatz, meinen Aufenthaltsort, mein Umfeld und die Marken oder Orte im Hintergrund? Was könnte man daraus über mich und meine Firma schließen?
Ein Foto verrät oft, wo du sitzt und für wen du arbeitest.

Hier wird eine Grenze sichtbar. Du gibst dem Tool dein Foto und gleich darauf deinen Namen, deine Firma, deine Stadt, und wo diese Daten liegen, kannst du bei den großen US-Diensten nicht steuern. Für einen einmaligen Selbst-Check ist das vertretbar. Wer KI im Unternehmen dauerhaft nutzt, will genau das steuern können. Da setzt ConRat-AI an: datenschutzkonforme, EU-gehostete KI-Werkzeuge, gebündelt an einem Ort.

02 Was verrät der Text über dich?

Die zweite Hälfte ist deine Textspur. Die KI recherchiert dich, sortiert die Funde und markiert, was du selbst beeinflussen kannst. Setz deine Angaben in die Klammern:

Text-Check
Recherchiere im Web, was sich öffentlich über mich finden lässt:
[Vorname Nachname], [Firma], [Stadt].
Profile, Fundstellen (auch Fotos auf Profil-/Presseseiten), Erwähnungen, alte Accounts, Forenbeiträge. Nenne zu jedem Fund den Link.
Sortiere alles in drei Kategorien:
1. Stärkt meinen Eindruck
2. Neutral
3. Würde ich lieber nicht da draußen haben
Markiere, welche Fundstellen ich selbst bearbeiten oder löschen kann.

Die Links sind wichtig: An ihnen prüfst du jeden Fund selbst nach, statt der Zusammenfassung blind zu vertrauen.

Jeder Fund landet auf einem von drei Stapeln.

03 Wie wirkt deine Firma auf einen Interessenten?

Dieselbe Übung lohnt sich für dein Unternehmen, und hier liegt für die meisten der eigentliche Wert. Lass die KI die Rolle eines Interessenten einnehmen, der euch zum ersten Mal prüft:

Firmen-Check
Agiere als Interessent, der [Firma] zum ersten Mal prüft.
Recherchiere im Web, was du in 5 Minuten über die Firma findest:
Website, Bewertungen, Presse, Social, Einträge.
Fasse zusammen: Welchen ersten Eindruck macht das, und was würde einen potenziellen Kunden zögern lassen? Nenne die Quellen.
Aus Kundensicht wird sichtbar, was einen Interessenten zögern lässt.

Das Ergebnis ist oft ernüchternd und genau deshalb nützlich: eine veraltete Bewertung, ein toter Social-Account, eine Aussage auf der Website, die niemand mehr so meint. Alles Dinge, die ein Interessent sieht, bevor er den ersten Satz mit euch wechselt.

Wo liegen die Grenzen?

  • Die KI fasst zusammen und kann sich irren, besonders bei häufigen Namen, wo Funde zu anderen Personen gemischt werden. Deshalb der Prompt mit Links: Du prüfst jeden Fund an der Quelle nach.
  • Das Ergebnis zeigt die öffentliche Spur, nicht alles über dich. Was hinter Logins liegt, taucht hier nicht auf.
  • Die Funde schwanken je nach Tagesform des Modells. Zwei Durchläufe liefern selten exakt dasselbe. Für einen Überblick reicht das, für eine vollständige Liste nicht.

Was machst du mit dem Ergebnis?

Der Punkt ist nicht Panik, sondern Kontrolle. Wer seine Spur kennt, kann sie gestalten: alte Profile aufräumen, veraltete Einträge korrigieren, die guten Sachen sichtbarer machen. Bei der Firma dasselbe: das abstellen, was einen Interessenten zögern lässt, bevor die nächste Anfrage kommt. Und im Gespräch bist du nicht überrascht, welche Frage als Erstes gestellt wird.

Diesen Use Case mit ConRat AI ausprobieren

Die Funde und Links aus deinem Selbst-Check kannst du anschließend im KI-Chat von ConRat AI sortieren und daraus eine Aufräumliste für Profile und Einträge machen. Deine Angaben bleiben dabei auf EU-Servern, Chat und Prompt-Vorlagen liegen an einem Ort.

ConRat-AI 30 Tage kostenlos testen

Häufige Fragen

Wie finde ich heraus, was eine KI über mich findet?

Frag eine KI mit Websuche nach deinem Namen, deiner Firma und deiner Stadt und lass dir zu jedem Fund den Link nennen. Der Text-Check oben sortiert die Funde in drei Kategorien und markiert, was du selbst bearbeiten oder löschen kannst. Jeden Fund prüfst du anschließend an der Quelle nach.

Kann ChatGPT mein Gesicht im Internet suchen?

Nicht zuverlässig. Bildersuchen, die ein Gesicht im Netz aufspüren, gibt es zwar, aber eine KI wie ChatGPT führt das nicht zuverlässig aus. Der Selbst-Check zeigt deshalb deinen öffentlichen Fußabdruck: den Kontext deiner Fotos und deine Textspur.

Warum findet die KI falsche Informationen über mich?

Die KI fasst zusammen und kann sich irren, besonders bei häufigen Namen, bei denen sie Funde zu anderen Personen mischt. Außerdem schwanken die Ergebnisse, zwei Durchläufe liefern selten exakt dasselbe. Deshalb verlangst du im Prompt zu jedem Fund den Link und prüfst selbst nach.

Welche Daten gebe ich beim KI-Selbst-Check preis?

Du gibst dem Tool dein Foto sowie deinen Namen, deine Firma und deine Stadt. Wo diese Daten liegen, kannst du bei den großen US-Diensten nicht steuern. Für einen einmaligen Check ist das vertretbar, wer KI im Unternehmen dauerhaft nutzt, sollte auf ein datenschutzkonformes System mit Datenverarbeitung in der EU achten.

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