EU-Parlament stoppt Chatkontrollen zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch
Das EU-Parlament hat sich mehrheitlich gegen eine Verlängerung der freiwilligen Chatkontrollen durch Messenger-Dienste wie WhatsApp und Instagram ausgesprochen. Diese Maßnahmen sollten ursprünglich Fälle von Kindesmissbrauch schneller aufdecken. Die Sonderregelung, die bisher eine solche Kontrolle erlaubte, endet am 4. April. Kritiker befürchten negative Auswirkungen auf die Strafverfolgung, da 2024 über eine Million Fälle gemeldet wurden. Für eine langfristige Regelung müssen das EU-Parlament und der Rat der EU-Staaten noch verhandeln.
- EU-Parlament lehnt Verlängerung der freiwilligen Chatkontrollen ab
- Bisherige Regelung erlaubte Scannen von Nachrichten auf Kindesmissbrauch
- Übergangsregelung endet am 4. April
- Kritiker fürchten negative Auswirkungen auf Strafverfolgung
- 2024 über eine Million gemeldete Fälle dank der Regelung
- Langfristige gesetzliche Lösung wird verhandelt
