Was findet die KI über dich und dein Unternehmen?
In zwei Minuten siehst du, was ein Kunde, ein Bewerber oder ein Verhandlungspartner findet, wenn er deinen Namen oder deine Firma in eine KI tippt. Drei Prompts zum Kopieren, mehr braucht es nicht.
Recherche vor dem ersten Kontakt ist längst normal, nur läuft sie heute anders. Wer wissen will, mit wem er es zu tun hat, googelt nicht mehr lange, sondern fragt eine KI mit Websuche. Zwei Minuten, und aus verstreuten Fundstellen wird ein sauberes Kurzprofil.
Der Kunde, der vor dem Erstgespräch deinen Namen eingibt, macht genau das. Der Bewerber, der sich auf dich vorbereitet. Die Gegenseite in der Verhandlung. Und die unangenehme Variante: Öffentliche Infos aus Website, Profilen und Social Media sind der Rohstoff für zielgerichtete Phishing-Mails, und KI hat das Erstellen solcher personalisierten Angriffe billig und skalierbar gemacht.
Nur eine Sicht auf dieses Profil hast du selbst noch nie eingenommen: deine eigene. Das lässt sich in wenigen Minuten ändern.
Bevor du startest
Eine Erwartung geraderücken: Das ist kein Scan, der dein Gesicht durchs halbe Internet jagt. Solche Bildersuchen gibt es, aber eine KI wie ChatGPT führt das nicht zuverlässig aus, und das Identifizieren fremder Personen auf Fotos ist bewusst eingeschränkt. Was du hier sichtbar machst, ist deine öffentliche Textspur: das, was mit deinem Namen und deiner Firma verknüpft im Netz steht. Genau das, was auch die KI deines Gegenübers findet.
01 Das Selbstbild
Der erste Schritt ist ein echter Selbst-Check mit deinem eigenen Bild. Lad ein Foto von dir hoch, das öffentlich von dir kursiert (Profilbild, Team-Seite), und frag:
die mich erkennbar machen (Gesicht, Kleidung, Umgebung).
Hier wird eine Grenze sichtbar. Du gibst dem Tool dein Bild und gleich darauf deinen Namen, deine Firma, deine Stadt, und wo diese Daten liegen, kannst du bei den großen US-Diensten nicht steuern. Für einen einmaligen Selbst-Check ist das vertretbar. Wer KI im Unternehmen dauerhaft nutzt, will genau das steuern können. Da setzt ConRat-AI an: datenschutzkonforme, EU-gehostete KI-Werkzeuge, gebündelt an einem Ort.
02 Die Recherche
Jetzt die Textspur. Die KI recherchiert dich, sortiert die Funde und markiert, was du selbst beeinflussen kannst. Setz deine Angaben in die Klammern:
[Vorname Nachname], [Firma], [Stadt].
Profile, Fundstellen (auch Fotos auf Profil-/Presseseiten),
Erwähnungen, alte Accounts, Forenbeiträge. Nenne zu jedem Fund den Link.
Sortiere alles in drei Kategorien:
1. Stärkt meinen Eindruck
2. Neutral
3. Würde ich lieber nicht da draußen haben
Markiere, welche Fundstellen ich selbst bearbeiten oder löschen kann.
Die Links sind wichtig: An ihnen prüfst du jeden Fund selbst nach, statt der Zusammenfassung blind zu vertrauen.
03 Der Firmen-Check
Dieselbe Übung lohnt sich für dein Unternehmen, und hier liegt für die meisten der eigentliche Wert. Lass die KI die Rolle eines Interessenten einnehmen, der euch zum ersten Mal prüft:
Recherchiere im Web, was du in 5 Minuten über die Firma findest:
Website, Bewertungen, Presse, Social, Einträge.
Fasse zusammen: Welchen ersten Eindruck macht das, und was würde einen potenziellen Kunden zögern lassen? Nenne die Quellen.
Das Ergebnis ist oft ernüchternd und genau deshalb nützlich: eine veraltete Bewertung, ein toter Social-Account, eine Aussage auf der Website, die niemand mehr so meint. Alles Dinge, die ein Interessent sieht, bevor er den ersten Satz mit euch wechselt.
Wo die Grenzen liegen
- Die KI fasst zusammen und kann sich irren, besonders bei häufigen Namen, wo Funde zu anderen Personen gemischt werden. Deshalb der Prompt mit Links: Du prüfst jeden Fund an der Quelle nach.
- Das Ergebnis zeigt die öffentliche Spur, nicht alles über dich. Was hinter Logins liegt, taucht hier nicht auf.
- Die Funde schwanken je nach Tagesform des Modells. Zwei Durchläufe liefern selten exakt dasselbe. Für einen Überblick reicht das, für eine vollständige Liste nicht.
Was du mit dem Ergebnis machst
Der Punkt ist nicht Panik, sondern Kontrolle. Wer seine Spur kennt, kann sie gestalten: alte Profile aufräumen, veraltete Einträge korrigieren, die guten Sachen sichtbarer machen. Bei der Firma dasselbe: das abstellen, was einen Interessenten zögern lässt, bevor die nächste Anfrage kommt. Und im Gespräch bist du nicht überrascht, welche Frage als Erstes gestellt wird.
KI im Unternehmen, ohne Bastelei
Wer das nicht für jedes Tool einzeln einrichten will, sondern KI-Werkzeuge gebündelt und datenschutzkonform an einem Ort braucht, schaut sich ConRat AI an. Lernen, anwenden, automatisieren, alles in einer Plattform.
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